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Aufbau & Abbau leicht gemacht: So sparst du Zeit am Stellplatz

Aufbau

Wer mit dem Wohnwagen reist, kennt diesen Moment: Man kommt auf dem Stell- oder Campingplatz an, freut sich auf den Feierabend – und dann beginnt erst einmal der Aufbau. Kurbeln, ausrichten, Kabel suchen, überlegen, was zuerst drankommt. Gerade am Anfang fühlt sich das schnell chaotisch an. Die gute Nachricht: Auf- und Abbau müssen weder stressig noch zeitaufwendig sein. Mit etwas Routine, klaren Abläufen und ein paar kleinen Helfern lässt sich jede Menge Zeit sparen – und vor allem Nerven.

Ankommen ohne Hektik: Der richtige Start

Bevor es überhaupt an den Aufbau geht, lohnt sich ein kurzer Moment zum Durchatmen. Stell den Wohnwagen ab, steig aus und schau dir den Platz in Ruhe an:

Diese paar Minuten Planung sparen später unnötiges Umrangieren.

Schritt für Schritt: Eine feste Aufbau-Routine

Der größte Zeitfresser beim Aufbau ist Unordnung – nicht auf dem Platz, sondern im Kopf. Eine feste Reihenfolge hilft enorm. Bewährt hat sich zum Beispiel:

Ordnung ist Zeitgewinn

Alles, was du suchst, kostet Zeit. Deshalb lohnt sich eine klare Struktur:

Je weniger du umräumen musst, desto schneller bist du fertig.

Abbau: Schon beim Aufbauen mitdenken

Der Abbau beginnt nicht am Abreisetag, sondern beim Aufbau. Wenn du dir jetzt schon überlegst, wie du alles wieder verstauen willst, geht es später deutlich entspannter. Ein paar bewährte Tipps:

So vermeidest du hektisches Suchen und Umräumen am Abreisetag.

Der entspannte Abreisetag

Gerade beim Abbau entsteht schnell Druck – schließlich wartet oft schon die nächste Etappe oder man muss den Campingplatz bis zu einer bestimmten Uhrzeit verlassen. Doch auch hier gilt: Routine schlägt Tempo.
Unsere bevorzugte Reihenfolge:

Dieser kurze Check spart Überraschungen auf den ersten Kilometern. Außerdem beginnen wir oft am Vortag schon mit dem Abbau. Alles was nicht mehr benötigt wird, wird schon mal verstaut. Gelegentlich kann es sogar vorkommen, dass wir nur noch Tisch und Stühle vor dem Wohnwagen stehen haben, einen letzten Kaffee ganz gemützlich genießen und dann abreisen.

Extra-Tipp: Behalte den Wetterbericht vor der Abreise im Auge. Ist Regen angesagt, macht es Sinn rechtzeitig abzubauen um nicht ein riesiges, nasses Vorzelt nach Hause transportieren und hier ggf. nochmal aufbauen zu müssen.

Gerade am Tag vor der Abreise kann auch weniger mal mehr sein

Weniger ist mehr

Nicht jeder Aufbau muss perfekt sein. Manchmal reicht es, einfach anzukommen, einen Stuhl rauszustellen und den Moment zu genießen. Gerade auf kurzen Stopps darf Camping auch unkompliziert sein. Mit der Zeit entwickelt jeder seine eigene Routine – und plötzlich dauert der Aufbau keine 30 Minuten mehr, sondern fühlt sich fast nebenbei an.

Fazit: Übung, Struktur und Gelassenheit erleichtern den Auf- und Abbau

Aufbau und Abbau mit dem Wohnwagen sind kein notwendiges Übel, sondern Teil des Campinglebens.
Mit klaren Abläufen, guter Organisation und etwas Übung wird aus Stress schnell Routine – und aus Routine echte Entspannung. Denn am Ende geht es nicht darum, wie schnell alles steht, sondern wie schnell man sich wohlfühlt.

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