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Caravan Salon 2026 – Drei Tage zwischen Wohnwagen, Vorzelten und Campingfreunden

Weinsberg Caravan Salon

Eigentlich hätten wir nach drei Wochen Südfrankreich erst einmal nach Hause fahren können. Eigentlich. Stattdessen standen wir wenige Stunden nach unserer Rückkehr schon wieder auf dem Caravan Salon in Düsseldorf.

Drei Wochen Campingurlaub lagen hinter uns, der Wohnwagen war gerade erst wieder vor der Haustür angekommen und trotzdem zog es uns direkt weiter zur größten Campingmesse Deutschlands. Der Caravan Salon 2026 war für uns in diesem Jahr aber nicht einfach nur eine Messe. Wir hatten dort einiges vor: Modelle für unsere Instagram-Community anschauen, neue Campingplätze entdecken, Menschen treffen, die wir bisher nur aus Instagram kannten – und natürlich selbst ein bisschen stöbern. Und ganz nebenbei feierten wir dort sogar unseren Hochzeitstag. Man könnte also sagen: Ein ziemlich ungewöhnlicher Start zurück in den Alltag.

Drei Tage Caravan Salon – und eigentlich hätten wir noch länger gebraucht

Wer schon einmal auf dem Caravan Salon war, weiß: Man geht nicht einfach „mal eben“ über die Messe. 2026 erstreckte sich der Caravan Salon über 15 Hallen und das Freigelände. 834 Aussteller aus 41 Ländern waren dabei. Entsprechend groß war die Auswahl – von Reisemobilen und Wohnwagen über Campingzubehör bis hin zu Destinationen und neuen Formen des mobilen Reisens.

Wir hatten drei Tage Zeit. Und natürlich waren wir auch danach nicht der Meinung, alles gesehen zu haben. Das Schöne für uns war aber, dass wir diesmal gar nicht mit dem Anspruch auf die Messe gegangen sind, möglichst viele Hallen abzuarbeiten. Wir wollten uns Zeit nehmen. Für Fahrzeuge, die uns selbst interessieren. Für Modelle, die wir uns für unsere Community anschauen wollten. Für Zubehör. Für Gespräche. Und vor allem für Menschen. Denn genau die machen den Caravan Salon für uns jedes Jahr ein Stück besonderer.

Hochzeitstag zwischen Wohnwagen und Campingzubehör

Unser Hochzeitstag fiel in diesem Jahr ausgerechnet auf den Tag, an dem wir aus unserem Südfrankreich-Urlaub zurückkamen. Romantischer hätte man es planen können. Oder eben auch nicht.

Nach drei Wochen Urlaub noch schnell die Sachen zu Hause abladen und direkt wieder Richtung Düsseldorf zur Messe fahren – das ist wahrscheinlich nicht unbedingt die klassische Vorstellung eines Hochzeitstags. Aber irgendwie passt es zu uns. Statt Candle-Light-Dinner gab es Wohnwagen, Campingplätze und jede Menge Eindrücke. Und ganz ehrlich: Wir hätten unseren Hochzeitstag wahrscheinlich nicht lieber verbringen wollen. Denn Camping gehört nun einmal zu unserem gemeinsamen Leben dazu. Und wenn man dann noch gemeinsam durch Hallen voller Wohnwagen läuft und überlegt, welches Modell für wen interessant sein könnte, fühlt sich das für uns gar nicht nach Arbeit an. Eher nach einem ziemlich passenden Hochzeitstag.

Weinsberg, Flaschendrehen und eine Fotobox

Natürlich führte uns einer unserer ersten Wege zu Weinsberg. Und dort wurde es schnell weniger sachlich, als man bei einer Messe vielleicht erwarten würde. Wir haben beim Flaschendrehen mitgemacht. Und tatsächlich gewonnen. Socken. Man kann also festhalten: Wir haben den Caravan Salon nicht nur mit neuen Eindrücken verlassen, sondern auch mit warmer Fußbekleidung.

Christian gewann beim Flaschendrehen von Weinsberg Socken

Natürlich durfte anschließend die Weinsberg-Fotobox nicht fehlen. Ein paar Fotos zum Hochzeitstag mussten schließlich auch sein. Gerade solche kleinen Aktionen sind es, die eine Messe auflockern. Zwischen Grundrissen, technischen Details und Fahrzeugen tut es gut, zwischendurch einfach mal Quatsch zu machen, zu lachen und Erinnerungen festzuhalten. Und vielleicht sind die Socken am Ende sogar das praktischste Messe-Souvenir.

Unsere Souvenirs vom Weinsberg Stand

Der Caravan Salon und die Menschen dahinter

Was uns in diesem Jahr besonders aufgefallen ist, war die unglaubliche Zahl an Begegnungen. Wir haben andere Instagram-Camper getroffen, Menschen, mit denen wir bisher nur digital verbunden waren, und neue Kontakte geknüpft. Man kennt sich von Fotos, Reels und Nachrichten. Und dann steht man sich plötzlich auf der Messe gegenüber. Aus einem Instagram-Namen wird ein echter Mensch. Aus einem Kommentar wird ein Gespräch. Und aus einem kurzen „Hallo“ wird manchmal ein ziemlich langes Gespräch. Genau dafür lieben wir solche Veranstaltungen.

Social Media kann manchmal sehr schnell und oberflächlich wirken. Auf dem Caravan Salon hatten wir in diesem Jahr dagegen viele Begegnungen, die sich tatsächlich persönlich angefühlt haben. Wir haben tolle Menschen kennengelernt, uns ausgetauscht, gelacht und natürlich über Camping gesprochen. Worüber auch sonst?

Mal die Menschen hinter den Instagram-Accounts kennenzulernen – für uns eines der absoluten MesseHighlights. Schaut unbedingt mal bei @camping_per_la_vita vorbei!

Auf der Suche nach neuen Campingplätzen

Neben Wohnwagen und Campingzubehör gab es für uns noch eine ganz andere Kategorie zu entdecken: Campingplätze. Wir haben uns verschiedene Ziele angeschaut und dabei einige neue Plätze für unsere persönliche Camping-Liste entdeckt. Einer davon könnte vielleicht sogar schon bald auf unserer eigenen Reiseroute landen.

Münster? Mal sehen. Wir sagen noch nicht zu viel – schließlich müssen wir selbst erst einmal herausfinden, ob aus dem Messegespräch tatsächlich der nächste Campingtrip wird.

Aber genau das macht den Caravan Salon für uns so spannend. Man fährt nicht nur mit Ideen für neues Campingzubehör nach Hause, sondern manchmal auch mit einer ganzen Liste neuer Reiseziele.

Und plötzlich entstehen aus einem Gespräch am Messestand die nächsten Urlaubspläne.

Welcher Wohnwagen passt zu einem Paar?

Eine Frage, die uns in diesem Jahr besonders beschäftigt hat, war: Welcher Wohnwagen wäre eigentlich interessant, wenn man hauptsächlich zu zweit unterwegs ist? Diese Frage kam aus der Community und deshalb haben wir uns verschiedene Modelle unter diesem Aspekt genauer angesehen.

Und dabei sind wir immer wieder bei einem Thema gelandet, das wir selbst aus unserem Campingalltag kennen: Wie viel Platz braucht man wirklich? Mehr Platz klingt natürlich immer gut. Aber mehr Wohnfläche bedeutet häufig auch mehr Länge, mehr Gewicht und letztlich mehr Wohnwagen.

Wir wollten deshalb nicht einfach irgendeinen großen Wohnwagen anschauen, sondern gezielt Modelle betrachten, die für Paare interessant sein könnten. Und dabei sind wir auf den LMC Videro 580 D gestoßen.

LMC Videro 580 D – unser Blick auf einen möglichen Pärchen-Wohnwagen

Der Videro 580 D hat uns besonders neugierig gemacht.

LMC positioniert die Videro-Baureihe als Wohnwagen für Genussreisen und spricht ausdrücklich sowohl Paare als auch Familien an. Der 580 D verfügt über ein Heckbad und bietet laut Hersteller drei Schlafplätze serienmäßig beziehungsweise maximal fünf. Die Gesamtlänge liegt bei 7,87 Metern, die Breite bei 2,33 Metern.

Für uns war aber vor allem die Aufteilung interessant. Denn genau darum geht es bei einem möglichen Pärchen-Wohnwagen: Nicht nur darum, wie viele Schlafplätze vorhanden sind, sondern wie sich der Wohnraum anfühlt, wenn man tatsächlich zu zweit darin lebt. Wir haben uns den Videro deshalb mit genau diesem Blick angesehen. Nicht als „Das ist unser nächster Wohnwagen“. Sondern als Frage:

Könnte das ein Wohnwagen sein, der zu einem Paar passt, das gerne unterwegs ist und trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchte?

Und genau solche Fragen wollten wir auch für unsere Instagram-Community beantworten. Und wir können sie ganz klar mit „Ja!“ beantworten. Der LMC Videro 580 D hat eine Panoramaküche, viel Wohnraum und ein clever durchdachtes Bad, das im Heck versteckt ist. Wir haben uns ein bisschen in ihn verliebt.

Der LMC Videro 580 D hat es uns besonders angetan. Hinter dem Bett eerstreckt sich das Bad über die komplette Rückseite
Die Küche des LMC Videro 580 D

Und dann kam das Vorzelt …

Natürlich sind wir nicht nur wegen der Wohnwagen auf die Messe gefahren. Wer uns kennt, weiß: Ein Campingplatz besteht für uns nicht nur aus dem Fahrzeug. Das Leben findet mindestens genauso sehr davor statt. Also schauten wir uns natürlich auch bei den Vorzelten um. Auf Anregung aus der Community standen wir ziemlich schnell vor dem neuen Westfield Pluto Next Generation.

Wir hatten die Möglichkeit, uns das Vorzelt genauer anzusehen und haben mit einem Westfield-Mitarbeiter ein Interview zur Neuheit 2027 geführt. Und was sollen wir sagen? Wir waren ziemlich schnell verliebt.

Das Pluto Next Generation ist ein voll eingezogenes Luftvorzelt. Westfield kombiniert dabei ein atmungsaktives Baumwollgewebe im Dach mit DURACYL-Acrylgewebe an den Seitenwänden. Die Vorder- und Seitenwände können vollständig herausgenommen werden und lassen sich flexibel nutzen – unter anderem auch als Veranda. Genau diese Flexibilität hat uns angesprochen.

Denn wir mögen ein Vorzelt, das nicht einfach nur ein zusätzlicher Raum ist, sondern sich dem Campingalltag anpassen kann. Mal geschlossen. Mal offen. Mal gemütlicher Aufenthaltsraum. Mal möglichst viel Luft und Verbindung nach draußen. Und natürlich spielt auch das Raumgefühl eine große Rolle. Beim Gespräch am Stand wurde aus dem kurzen „Wir schauen uns das mal an“ dann ziemlich schnell ein längeres Gespräch. Und während wir uns eigentlich nur informieren wollten, stellten wir irgendwann fest: Wir könnten uns dieses Vorzelt ziemlich gut bei uns vorstellen.

Das ist wahrscheinlich das Problem mit dem Caravan Salon. Man fährt hin, um sich inspirieren zu lassen. Und kommt mit neuen Ideen wieder nach Hause.

Am Westfield Outdoors-Stand wurde uns Rede und Antwort gestanden

Drei Tage Inspiration

Drei Tage Messe sind eine ganze Menge. Und gleichzeitig viel zu wenig.

Wir haben Fahrzeuge angeschaut, Grundrisse verglichen, Vorzelte bestaunt, Zubehör entdeckt und uns für unsere Community durch Modelle gearbeitet. Wir haben Menschen getroffen, die wir schon kannten, und Menschen kennengelernt, die wir vorher noch nicht kannten. Wir haben neue Campingplätze auf unsere Liste gesetzt. Wir haben Socken gewonnen. Wir waren in einer Fotobox. Wir haben uns in ein Vorzelt verliebt. Und wir haben uns die Frage gestellt, wie ein möglicher Pärchen-Wohnwagen für uns und andere Camper aussehen könnte.

Genau das macht für uns den Reiz des Caravan Salon aus. Es geht nicht nur um die neuesten Fahrzeuge. Es geht um Ideen. Um Inspiration. Um Reiseziele. Um Menschen. Und manchmal auch darum, nach drei Wochen Südfrankreich direkt am nächsten Morgen wieder zwischen Wohnwagen zu stehen.

Nach dem Urlaub ist vor dem nächsten Campingtrip

Als wir nach drei Tagen Caravan Salon wieder nach Hause fuhren, waren wir ziemlich platt. Aber natürlich auch voller neuer Ideen. Eigentlich wollten wir nach drei Wochen Urlaub erst einmal ein bisschen zur Ruhe kommen. Stattdessen hatten wir nun eine Liste neuer Campingplätze, Modelle, die wir uns für unsere Community genauer ansehen möchten, und mindestens ein Vorzelt im Kopf, das uns so schnell wohl nicht wieder loslassen wird.

Und irgendwo zwischen den Hallen, den Gesprächen und den vielen Wohnwagen kam uns wieder dieser Gedanke: Der nächste Campingtrip kommt bestimmt. Vielleicht geht es nach Münster. Vielleicht steht irgendwann tatsächlich ein anderer Wohnwagen auf unserer Wunschliste. Oder ein Campervan. Und vielleicht wird das Westfield Pluto Next Generation irgendwann mehr als nur eine schöne Erinnerung an den Caravan Salon 2026.

Fest steht nur: Nach drei Wochen Südfrankreich war der Caravan Salon definitiv nicht das Ende unseres Campingurlaubs. Er war eher der Startschuss für die nächsten Ideen.

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